Vor genau 10 Jahren erschien die erste Ausgabe von gefaessmedizin.net, damals noch im Eigenverlag und nur an einen kleinen Kreis von Ärzten im Kanton Aargau verschickt. Drei Jahre später wurde die Zeitschrift im heutigen Stil vom ABW Wissenschaftsverlag produziert. Im Laufe der Jahre vergrößerte sich das Herausgeberteam zunehmend und neben der Zeitschrift und der Webseite rundet die Angiologische Sommerakademie das Angebot ab.

Plasma- und Vollblutviskosität

Der Begriff Viskosität versucht, die Zähflüssigkeit eines Mediums zu beschreiben. Das Gegenteil der Viskosität ist der Begriff Fluidität, unter dem man die Fließfähigkeit eines Mediums versteht. Je höher die Viskosität, desto dickflüssiger bzw. weniger fließfähig, und je niedriger die Viskosität, desto dünnflüssiger bzw. fließfähiger ist ein Medium. Für Blut kann man nicht einen Viskositätswert angeben, sondern man muss immer die Messbedingungen angeben.

Weggis, Schweiz 16.-19. Mai 2012

Dieses Jahr dürfen wir Sie in der Schweiz begrüßen. In einer einmaligen Landschaft, geprägt vom Vierwaldstädtersee und den umliegenden Bergen, steht neben "State of the Art"-Lectures und verschiedenen "Workshops" erneut der interdisziplinäre Austausch ganz im Vordergrund. Wir freuen uns, dass wir über die Jahre trotz stetig steigender Teilnehmerzahlen eine angenehme, familiäre Atmosphäre erhalten konnten. Frischen Sie Ihr Wissen auf, lernen Sie Neues kennen, profitieren Sie von internationalen Experten aus allen gefäßmedizinischen Fächern!

Unter > www.abw-cme.de können Sie die CME-Fragebögen zur gefaessmedizin.net online bearbeiten. Bitte registrieren Sie sich bei der ersten Teilnahme und legen Sie Ihr persönliches Benutzerkonto an. Bei Angabe Ihrer "Einheitlichen Fortbildungsnummer" (EFN) werden die CME-Punkte mit Ihrer Zustimmung automatisch an die Bundesärztekammer übertragen.

Pulswellengeschwindigkeit

Um Aussagen über die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Pulswelle zu erlangen, muss man Druckunterschiede in den Arterien an zwei Arterienableitorten eines definierten Abstandes in zeitlicher Abfolge ableiten oder mit neueren Verfahren die Pulswelle auf spezielle Art analysieren. Während die Pulswellenanalyse lange vor der konventionellen Blutdruckmessung schon Mitte des 19. Jahrhunderts angewandt wurde, dauerte es noch viele Jahrzehnte, ehe die Pulswellengeschwindigkeit gemessen wurde.

Claudicatio intermittens - ein nicht ganz alltäglicher Fall

Die Aortendissektion ist mit einer Inzidenz von 2,9–3,4/100.000 Personenjahre eine relativ seltene Erkrankung, wobei vor allem Männer betroffen sind. Die klinische Symptomatik einer Aortendissektion ist sehr variabel. Typisch für eine akute Dissektion ist ein (thorakaler) Vernichtungsschmerz, welcher gelegentlich als wandernd bzw. absteigend im Rücken angegeben wird, unter Umständen werden weitere Schmerzepisoden über mehrere Tage beschrieben.

Ergebnisse der Whitehall-II-Kohorte

Es wurde festgestellt, dass Indizes für die Qualität der Ernährung in verschiedenen Ländern mit einem geringeren Mortalitätsrisiko verbunden waren. Es blieb aber unklar, ob der "Alternative Indikator einer gesunden Ernährung (AIGE)", der dazu bestimmt ist, Ernährungsrichtlinien zur Bekämpfung wichtiger chronischer Erkrankungen zu erstellen, ebenfalls mit dem Mortalitätsrisiko korreliert. Ziel der Studie war es, die Verbindung zwischen einer dem AIGE entsprechenden Lebensweise und der ursachenspezifischen Mortalität in einer arbeitenden britischen Bevölkerung zu untersuchen.

Stents und Nickelallergie

Stents und Endoprothesen sind aus der interventionellen Gefäßmedizin nicht mehr wegzudenken. Unbeschichtete Stents gelten dabei als inerte Fremdkörper, die außer einer Thrombozytenaktivierung keine Nebenwirkungen auslösen. Stents bestehen allerdings aus einer Vielzahl verschiedener Metalle und die aktuelle Zusammensetzung der verwendeten Stents ist dem einzelnen Interventionalisten häufig nicht bekannt.

Extrakranielle Stenosen und Verschlussprozesse - Teil 5

Zur Vorbeugung einer prozedural bedingten Hirnischämie sollte der systolische Blutdruck auf möglichst > 150 mmHg angehoben werden und vor der Abklemmung sollte eine obligate systemische Heparinisierung mit 50–100 IE Heparin/kg Körpergewicht erfolgen. Die zuverlässigste Methode eines intraoperativen Neuromonitorings besteht bei kooperativen und wach unter Regionalanästhesie operierten Patienten in der Beurteilung von Änderungen des Bewusstseinszustandes und der motorischen Aktivität.

Moderne Antikoagulanzien - ein aktueller Überblick

Antikoagulanzien sind aus den modernen therapeutischen Strategien der Medizin nicht mehr wegzudenken. Seit vielen Jahrzehnten werden sie eingesetzt zur Prävention sowie zur Behandlung von venösen und arteriellen thromboembolischen Ereignissen. Die Bedeutung dieser Medikamente unterstreicht eine epidemiologische Modellrechnung, die zeigte, dass in den Ländern Frankreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Schweden und Großbritannien jährlich insgesamt etwa 466.000 Thrombosen, 296.000 Lungenembolien und 370.000 durch venöse thromboembolische Ereignisse (= VTE) verursachte Todesfälle auftreten.

Home   Kontakt   Impressum   AGB   Login