In der Rubrik Lifestyle möchten wir Sie mit interessanter Literatur versorgen und die Diskussion zu verschiedenen Aspekten der Lifestylemodifikation anregen. Die Beiträge werden in übersetzter und leicht gekürzter Form unkommentiert wiedergegeben. So erhalten Sie Zugang zur Primärliteratur und werden unabhängig von gefärbter Sekundärliteratur. Nachdem durch verschiedene Beiträge ein thematischer Bogen gespannt wurde, wird ein Übersichtsartikel als Schwerpunktthema erscheinen. Also lesen Sie mit aller Skepsis die Beiträge, laden Sie diese von unserer Homepage herunter, verteilen sie an Kollegen und Patienten und bilden sich Ihre eigene Meinung.

  • Am Psychol 2003; 58:36-52. Autoren des Originalbeitrags:
    Lynda H. Powell, Leile Shahabi, Carl E. Thoresen.
    Übersetzt und bearbeitet von Knut Kröger

Einführung

Religion ist ein "sehr wichtiger" Teil des Lebens bei ca. 67 % der amerikanischen Bevölkerung, von denen 96 % an Gott glauben und 42 % regelmäßig an Gottesdiensten teilnehmen. Außerdem nimmt das Interesse an spiritueller Bereicherung zu. Im Jahre 1998 bejahten 82 % der Amerikaner ihr Interesse daran, 1994 waren es nur 58 %. Obwohl kaum Uneinigkeit darüber besteht, dass Religion oder Spiritualität ihren Anhängern psychologisch Mut und Trost spenden können, ist die These, dass sie das Todes- und Krankheitsrisiko reduzieren können, recht umstritten.

Das Ziel dieses Artikels ist es, die wissenschaftliche Basis einiger der populärsten Hypothesen über die Wirkung von Religion oder Spiritualität auf die körperliche Gesundheit zu untersuchen. Diese Publikation ist eine selektive Übersichtsarbeit, die sich auf die Studien konzentriert, die die besten Methoden verwenden und daher die geringsten Risiken einer Verfälschung aufweisen. Hypothesen, die durch starke und übereinstimmende Beweise untermauert werden, werden hervorgehoben und Lücken in der Literatur, die eine Gelegenheit für zukünftige Forschungen bieten, werden gekennzeichnet.

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Inhalt der Ausgabe 2009/04

  • Schwerpunktthema
    • Klinische Relevanz der Thrombophilie-Diagnostik
  • Grundlagen
    • Pneumatische segmentale Oszillographie
  • Der aktuelle Fall
    • Hypo-/Dysfibrinogenämie als Risikofaktor für arterielle und venöse Gefäßverschlüsse sowie persistierende D-Dimer-Erhöhung
  • Lifestyle
    • Religion und Spiritualität - Verbindungen zur körperlichen Gesundheit
  • Tipps
    • Optimale Punktionslokalisation bei Femoralarterienzugängen
  • Interventionelle Angiologie
    • Nierenarterienstenose, Teil 1: Klinik und Diagnostik
  • Pharmakologie
    • Gibt es eine Indikation für Sildenafil beim Raynaud-Phänomen?
  • Für Sie gelesen
    • Luftverschmutzung erhöht Thrombosegefahr
    • Maden beschleunigen Wundheilung bei Ulcus cruris nicht
    • Kompressionsstrümpfe bei Schlaganfall
  • News
    • Gefäßmedizin in den Medien
    • Fortbildungskalender
    • Autoren der Beiträge
    • Hinweise für Autoren
    • CME - Continuous Medical Education
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