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Einleitung
Das Raynaud-Phänomen wurde nach dem französischen Arzt Maurice Raynaud (1834-1881) benannt. Er beschrieb 1862 das Phänomen der lokalen symmetrischen Ischämie im Bereich der Extremitäten. In der Literatur gibt es eine Vielzahl von Synonymen, deren Gebrauch zur Verwirrung Anlass geben kann. Daher sollte heute allgemein nur zwischen dem primären und dem sekundären Raynaud-Phänomen unterschieden werden.
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Eine kausale Therapie des primären Raynaud-Phänomens ist nicht bekannt, da die Ursache nicht bekannt ist. Die Therapie des sekundären Raynaud-Phänomens besteht vor allem in der Therapie der Grunderkrankung und zusätzlich in allen Maßnahmen, die auch für das primäre Raynaud-Phänomen angezeigt sind. Eine manifeste digitale Ischämie bei einem akuten Digitalarterienverschluss, z. B. beim Hypothenar-Hammer-Syndrom, ist kein Raynaud-Phänomen und muss wie eine Extremitätenischämie behandelt werden.