Einleitung

Das Raynaud-Phänomen wurde nach dem französischen Arzt Maurice Raynaud (1834-1881) benannt. Er beschrieb 1862 das Phänomen der lokalen symmetrischen Ischämie im Bereich der Extremitäten. In der Literatur gibt es eine Vielzahl von Synonymen, deren Gebrauch zur Verwirrung Anlass geben kann. Daher sollte heute allgemein nur zwischen dem primären und dem sekundären Raynaud-Phänomen unterschieden werden.

Eine kausale Therapie des primären Raynaud-Phänomens ist nicht bekannt, da die Ursache nicht bekannt ist. Die Therapie des sekundären Raynaud-Phänomens besteht vor allem in der Therapie der Grunderkrankung und zusätzlich in allen Maßnahmen, die auch für das primäre Raynaud-Phänomen angezeigt sind. Eine manifeste digitale Ischämie bei einem akuten Digitalarterienverschluss, z. B. beim Hypothenar-Hammer-Syndrom, ist kein Raynaud-Phänomen und muss wie eine Extremitätenischämie behandelt werden.

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Inhalt der Ausgabe 2009/04

  • Schwerpunktthema
    • Klinische Relevanz der Thrombophilie-Diagnostik
  • Grundlagen
    • Pneumatische segmentale Oszillographie
  • Der aktuelle Fall
    • Hypo-/Dysfibrinogenämie als Risikofaktor für arterielle und venöse Gefäßverschlüsse sowie persistierende D-Dimer-Erhöhung
  • Lifestyle
    • Religion und Spiritualität - Verbindungen zur körperlichen Gesundheit
  • Tipps
    • Optimale Punktionslokalisation bei Femoralarterienzugängen
  • Interventionelle Angiologie
    • Nierenarterienstenose, Teil 1: Klinik und Diagnostik
  • Pharmakologie
    • Gibt es eine Indikation für Sildenafil beim Raynaud-Phänomen?
  • Für Sie gelesen
    • Luftverschmutzung erhöht Thrombosegefahr
    • Maden beschleunigen Wundheilung bei Ulcus cruris nicht
    • Kompressionsstrümpfe bei Schlaganfall
  • News
    • Gefäßmedizin in den Medien
    • Fortbildungskalender
    • Autoren der Beiträge
    • Hinweise für Autoren
    • CME - Continuous Medical Education
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